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Sodbrennen (Pyrosis): Medikamente

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Die Ursachen für Sodbrennen sind vielfältig. Doch in den meisten Fällen können Medikamente helfen. Heutzutage werden in erster Linie Protonenpumpenhemmer, H2-Blocker und Antacida verwendet. Antacida neutralisieren die Magensäure direkt. Sie wirken sofort, dafür aber nur für wenige Stunden. H2-Blocker hemmen die Säureproduktion auf Zellebene. Ihre Wirkung setzt nach einer Stunde ein und hält für sechs bis zehn Stunden an. PPIs müssen über den Darm ins Blut gelangen und wirken dann hemmend auf die säureproduzierenden Zellen. Dementsprechend setzt ihre Wirkung erst später ein. Sie blockieren die Säureproduktion für etwa 24 Stunden.

Antacida sollten nicht zusammen mit anderen Arzneien (Antibiotika, Eisenpräparate) eingenommen werden, denn sie können deren Aufnahme in den Körper verhindern [1]. Patienten mit Nierenfunktionsstörungen und Elektrolytschwankungen sollten sie nicht nehmen. PPIs werden über die Leber verstoffwechselt, weshalb Patienten mit Leberfunktionsstörungen sie nicht einnehmen dürfen. H2-Blocker haben seit Einführung der PPIs an Bedeutung verloren und werden nur bei deren Kontraindikation und nächtlichem Sodbrennen verwendet [2].

Sollten sich die Beschwerden nach zwei Wochen der Arzneimitteleinnahme nicht bessern, muss eine andere Ursache in Betracht gezogen werden. Bei zunehmenden Beschwerden oder ungewollter Gewichtsabnahme, Abgeschlagenheit und Blässe sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Gut wirksame Medikamente

Gut wirksam 6 Mittel

Weniger wirksame Medikamente

Weniger wirksam 2 Mittel

Häufig gestellte Fragen

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