Sodbrennen (am morgen): Prävention

Unter Sodbrennen versteht man die mit Schmerzen verbundenen Symptome, die beim Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre sowie den Mund- und Rachenraum auftreten können [1]. Viele Betroffene leiden besonders morgens an Sodbrennen oder können ihre Beschwerden mit verschiedenen Ernährungsangewohnheiten in Verbindung bringen. Bestimmte Nahrungsmittel, Getränke, aber auch Verhaltensmuster können verstärkt zu Sodbrennen beitragen [2]. Daher ist es möglich, den Symptomen durch einige vorbeugende Maßnahmen effektiv entgegenzuwirken.
Ursache 1: Ernährung als Ursache für Sodbrennen
Was kann vorbeugend getan werden?
- Welche Anzeichen weisen auf eine Entwicklung der Beschwerde hin?
- Welche Anzeichen weisen auf eine Entwicklung der Beschwerden hin? Druck- oder Völlegefühl, Aufstoßen, brennende oder ziehende Schmerzen im Bereich der Magengegend
- Können vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden?
- Ja
Besonders fettige oder voluminöse Mahlzeiten können verstärkt zu Sodbrennen führen. Mit diesem Wissen können einige einfache und effektive Präventionsmaßnahmen ergriffen werden. Besonders fettige Mahlzeiten sollten, vor allem abends, vermieden werden. Das Gleiche gilt für voluminöse Mahlzeiten. Diese können über Nacht zu einer Magendehnung und damit insbesondere zu morgendlich auftretendem Sodbrennen führen. Einige saure Nahrungsmittel bewirken eine vermehrte Säureanreicherung im Magen und können bei übermäßigem Verzehr die Symptome verschlimmern. Dazu zählen Zitrusfrüchte, Tomaten, Kaffee, Schokolade, schwarzer Tee, Zwiebeln, Knoblauch oder andere scharfe Gewürze [3]. Ein kompletter Verzicht ist allerdings nicht notwendig, solange ein Genuss in Maßen erfolgt. In einigen Fällen kann es helfen, nach der Mahlzeit Kaugummi zu kauen, da der vermehrte Speichelfluss die Symptome lindern kann. Gleiches gilt für eine allgemeine Gewichtsreduktion, da Fettleibigkeit (Adipositas) verstärkt zu erhöhtem Magendruck führt [2].
Ursache 2: Alkohol als Ursache für Sodbrennen
Was kann vorbeugend getan werden?
- Welche Anzeichen weisen auf eine Entwicklung der Beschwerde hin?
- Welche Anzeichen weisen auf eine Entwicklung der Beschwerden hin? Aufstoßen, brennende oder ziehende Schmerzen im Bereich der Magengegend
- Können vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden?
- Ja
Alkohol kann ähnlich wie die oben genannten Lebensmittel zu einem verstärkten Rückfluss von Magensäften führen. Aus diesem und anderen gesundheitsfördernden Gründen sollte Alkohol nur in Maßen genossen werden [4]. Vor allem der Alkoholgenuss vor dem Zubettgehen sollte vermieden werden, da er die morgendlichen Beschwerden deutlich verstärken kann.
Ordnen Sie sich mit Ihrer Beschwerde genauer ein:
Wann treten die Beschwerden auf?12 Varianten
Bei wem treten die Beschwerden auf?11 Varianten
Wie äußern sich die Beschwerden?7 Varianten
In Verbindung mit was treten die Beschwerden auf?21 Varianten
Wo treten die Beschwerden auf?1 Variante
Wichtiger Hinweis
Die auf Sodbrennen-Wissen.de zur Verfügung gestellten Informationen sowie Kommentare und Diskussionsbeiträge können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer eigenständigen Auswahl und Anwendung oder Absetzung von Arzneimitteln, sonstigen Gesundheitsprodukten oder Behandlungsmethoden verwendet werden. Viele Symptome und Beschwerden können bei verschiedenen Erkrankungen auftreten. Für eine sichere Diagnose und Behandlung muss immer ein Arzt aufgesucht werden. Die auf Sodbrennen-Wissen.de zur Verfügung gestellten Inhalte sind sorgfältig erarbeitet und werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Richtigkeit überprüft und aktualisiert. Jedoch unterliegen die Erkenntnisse in der Medizin einem ständigen Wandel. Wir übernehmen daher keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit und Aktualität sämtlicher Inhalte auf den Webseiten.
Quellenangaben
G. Herold: Innere Medizin. Verlag Gerd Herold, 2015, S. 434 f.
I. Schiefke, J. Mössner, K. Caca: „Refluxoesophagitis“, Internist, 46/ 2005, S. 315–328.
J. Kim et al.: „Association between coffee intake and gastroesophageal reflux disease: a meta-analysis“,Diseases of the Esophagus, 27/ 2014, S. 311–317.
G. Champion et al.: „Effects of oral erythromycin on esophageal pH and pressure profiles in patients with gastroesophageal reflux disease“, Digestive Diseases and Sciences, 39/1994, S. 129–137.
